Brocade FOS Update über CLI

Dieser Beitrag beschreibt ein Firmware Update auf Brocade FC-Switches über die CLI. Sehr nützlich, wenn mal wieder die passende Java Runtime nicht verfügbar ist (PITA).

FOS Upload auf den Switch

Wir benötigen einen FTP Server. Das kann ein kleines ausführbares Programm auf einem PC sein, wie zum Beispiel Quick’n Easy FTP Server.

Wir entpacken das FOS Archiv, das wir zuvor beim Brocade Support heruntergeladen haben und legen den entpackten FOS Ordner (z.B. /v.7.4.1) ins Root-Verzeichnis des FTP Servers. Per CLI verbinden wir uns auf den Switch.

Nach Factory Reset

Default Brocade Login

User admin / Pass=password

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Powershell runas

Hin und wieder ist es notwendig eine Powershell Session unter einem anderen Benutzer auszuführen, aber abmelden und neu anmelden ist keine Option.

In diesem Fall gibt es einen kleinen Trick. In einer PS Sitzung gibt man den unten dargestellten Befehl ein. Lediglich domain und user müssen angepasst werden auf das Nutzerkonto, in dessen Kontext die neue Shell laufen soll.

Start-Process powershell.exe -Credential "mydomain\myuser" -NoNewWindow -ArgumentList "Start-Process powershell.exe -Verb runAs"

Es öffnet sich ein Windows Loginfenster für die Eingabe des Kennwortes.

PSrunas01Ist das Kennwort korrekt, öffnet sich eine weitere Shell im Kontext des angegebenen Users.

Problem beim Upgrade auf ESXi 6 mit Customized Images

Einige Server-Hersteller bieten für die ESX Installation auf ihrer Hardware sogenannte Customized Images an, die Common Information Model (CIM) Provider und Treiber enthalten. Damit können Hardwaredaten an den host und vCenter weitergegeben werden.

Bis auf ein Problem mit dem LSIprovider vor einigen Jahren, gab es mit den Customized Images praktisch keine Probleme. Das änderte sich mit dem Upgrade auf ESXi Version 6.

Tod durch Upgrade

Erst kürzlich berichtete mir ein Kollege von einem sehr unerfreulichem Upgrade-Versuch einer ESXi 5.5 Installation (FTS Customized) mit dem Customized Image für ESXi 6.0. Es endete in einer blanken Neuinstalltion mit dem Original VMware Image ESXi 6.

Dadurch gewarnt, wagte ich kürzlich ebenfalls ein ähnliches Upgrade eines ESXi 5.5 mit Fujitsu CIM Providern und Treibern. Allerdings nicht mit einem Customized ESXi 6 Image, sondern gleich mit dem sogenanten „Vanilla“ Image von VMware. Das Ergebnis war ein ESXi 6 Host, der nach dem Reboot praktisch nicht administrierbar war. Alleine ein Login auf der DCUI dauerte Minuten und auch sonst reagierte das System nahezu überhaupt nicht mehr. Auch hier half mir nur die komplett frische Installation mit einem aktuellen VMware Image.
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PernixData und Veeam Backup

Pernix FVP für Storage und VMs leistet erhebliche Beschleunigung für Storage und VMs in klassischen vSphere Clustern. Durch Verwendung von RAM oder Flash Speicher können Latenzen drastisch reduziert und IO erheblich verbessert werden. Dabei können VMs entweder im Write-Through Modus (Lesecache), oder im Write-Back Modus (Lese- und Schreibcache) betrieben werden. Bei letzterem werden Write-IO im Cache und auf einem oder mehreren weiteren Hosts (Peers) gehalten. Die VM kann bereits fortfahren, noch ehe der Block auf den Datastore geschrieben wurde. Storage Latenzen werden somit abgefangen und die Daten zu einem späteren Zeitpunkt geschrieben.

Cave Backup!

Genau in diesem cleveren Prinzip liegt jedoch ein potenzieller Fallstrick beim Backup. Befindet sich eine VM im WriteBack Modus und Veeam Backup erzeugt darauf einen Snapshot zur Sicherung, so ist die Konsistenz des Snapshots nicht gewährleistet. D.h. es gibt unter Umständen noch ausstehende Writes auf den Datastore, die dann im Backup fehlen und dieses im schlimmsten Fall korrupt werden lassen. „PernixData und Veeam Backup“ weiterlesen